Mittwoch, 8. Februar 2012

Die Sonne macht den Unterschied!

Langsam regt sich auch in den Mainstream-Medien Widerspruch gegen die wissenschaftlich nicht haltbaren Thesen des IPCC-Weltklimarats und seiner zentralen Aussage einer menschenverursachten globalen Erwärmung durch gesteigerten Ausstoß von CO2. Sogar die Bildzeitung bringt eine ganze Artikelserie, in der zurecht auf den überragenden Einfluss der Sonne für Klimaveränderungen hingewiesen wird. Ich hatte diese Frage unter dem Titel „Zur aktuellen Klimahysterie“ in einem Artikel für die Zeitschrift „Bajuware“ schon im März 2007 aufgegriffen:

Wenn einem beim „Small-Talk“ gar nichts mehr einfällt, gibt es zum Glück noch das Thema Wetter. Dasselbe gilt für unsere Medien im Winter 2007, den es bekanntlich nicht gab. Deswegen werden sich jetzt bewährte Politiker der großen Koalition wie Angela Merkel und Siegmar Gabriel des Problems annehmen. Die Schuldigen sind auch schon ausgemacht: Die „Klimakatastrophe“ ist Menschenwerk. Die Vorschläge unserer staatsgläubigen Ökofantasten aus CDU, SPD und Grünen reichen daher von einem Verbot der normalen Glühbirne bis hin zu autofreien Sonntagen und Innenstädten. Natürlich darf auch die Standardforderung nach Steuererhöhungen nicht fehlen.

Erkenntnisgrundlage unserer derzeit gleichgeschalteten Politlandschaft sind dabei allein die Wetteraufzeichnungen der letzten Jahrzehnte und die mehr als fragwürdigen Computermodelle ideologisch voreingenommener Wissenschaftler und Politiker des IPCC (Intergovernmental Panel of Climate Change). Jeder redet also vom Wetter, aber wo finden sich wirklich wissenschaftliche Erkenntnisse?

992 wurde Grönland entdeckt. Grönland, das damals noch eisfrei war heißt übersetzt „Grünland“. Erikson entdeckte kurz darauf das heutige Neufundland und nannte es „Vinland“, weil er dort wilden Wein fand. Diese Warmzeit, die etwa um das Jahr 800 begonnen hatte wurde um die Mitte des 14. Jahrhunderts durch die so genannte „kleine Eiszeit“ abgelöst, die bis ca. 1750 dauerte. Damals konnte die Höchsttemperatur im Sommer oftmals nur lediglich 15 Grad Celsius erreichen. Ernteausfälle, Hungersnöte und sommerliche Schneefälle häuften sich. Die Durchschnittstemperaturen fielen zwischen 1783 und 1830 nochmals ab, weil der isländische Vulkan Laki explodiert war und mit rund 100 Millionen Tonnen Staub in der Atmosphäre die Sonneneinstrahlung beeinträchtigte. Auch zwischen 1938 und 1970 wurde eine Temperaturabkühlung gemessen, obwohl die CO2-Produktion kriegsbedingt auf Hochtouren lief. Ein weiterer Beleg dafür, dass der CO2-Gehalt nicht die Ursache von Temperaturerhöhungen sein kann, ist die Tatsache, dass der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre bereits im 18. Jahrhundert gesättigt war. Mit der Änderung des CO2-Gehalts der Atmosphäre sind die stark wechselnden Temperaturen der Vergangenheit und der Gegenwart also nicht zu erklären. Die dänischen Wissenschaftler Friis-Christensen und Lassen hatten daher bereits 1996 nachgewiesen, dass nicht der menschenbedingte CO2-Ausstoß das Klima beeinträchtigt, sondern die unterschiedliche Aktivität der Sonne, die durch den so genannten „Sonnenwind“ die Ionisierung der Atmosphäre durch kosmische Strahlung beeinflusst. Geht die Sonnenaktivität zurück, bilden sich insbesondere im Äquatorbereich der Erde durch die stärkere Einwirkung der kosmischen Strahlung wieder vermehrt Wolken, so dass es auf der Erde wieder kühler wird.

Natürliche Ursachen für heutige und frühere Änderungen des Weltklimas hätten allerdings nicht ins ideologische Konzept von Rot-Grün gepasst, obwohl nach deren Lesart die größte klimapolitische Dummheit eigentlich in der Abschaltung der CO2-unbedenklichen Kernkraftwerke bestehen müsste. Wäre Rot-Grün schon vor 10.000 Jahren, kurz nach der letzten Eiszeit an der Macht gewesen, hätten Künast, Trittin und Gabriel mit Sicherheit den langfristigen Ausstieg aus dem Feuer beschlossen, weil sich seit der Entdeckung des Feuers und durch dessen „friedliche“ Nutzung das Erdklima ja bekanntlich immer mehr erwärmt hat.

Dr. Thomas Jahn